Während derzeit noch Schauer und Gewitter über Deutschland ziehen, rechnen Meteorologen bereits ab dem Wochenende mit einer deutlichen Wetterwende. Eine stabile Hochdruckbrücke soll sich über Mitteleuropa aufbauen und in der kommenden Woche vielerorts Temperaturen von über 30 Grad bringen. Regional sind sogar Spitzenwerte von bis zu 35 Grad möglich.
Für Experten im Bereich Regenwassermanagement ist das eine typische Wetterkonstellation: Noch fällt ausreichend Niederschlag, bevor eine längere trockene und heiße Phase beginnt.
„Genau für solche Situationen wurden intelligente Regenwassersysteme entwickelt“, sagt Lukas Duraj, Geschäftsführer von Pluvara. Das junge Unternehmen aus Hessen hat einen Sammeltrichter entwickelt, der autark Regenwasser in handelsüblichen IBC-Containern sammeln kann. „Die aktuellen Niederschläge bieten die Möglichkeit, Wasserreserven aufzubauen, die in wenigen Tagen für Bewässerung, Grünflächen oder andere Anwendungen dringend benötigt werden könnten.“
Die Wetterentwicklung verdeutlicht eine Herausforderung, die durch den Klimawandel zunehmend an Bedeutung gewinnt: Niederschläge fallen häufiger in kurzer Zeit und werden von längeren Trockenphasen abgelöst. Statt Regenwasser ungenutzt in die Kanalisation abzuleiten, gewinnt die gezielte Speicherung und Nutzung vor Ort an Bedeutung.
Pluvara unterstützt Kommunen, Unternehmen und private Anwender dabei, Regenwasser intelligent zu erfassen, zu speichern und bedarfsgerecht einzusetzen. Überall dort, wo es keine Möglichkeit gibt, Regenwasser aufzufangen – wie zum Beispiel mit Dächern – kommt der Pluvara-Trichter zum Einsatz. Das schafft Reserven für trockene Perioden.
„Die beste Vorbereitung auf die nächste Hitzewelle beginnt nicht erst bei 35 Grad, sondern während der Regen fällt“, so Duraj. „Jeder Kubikmeter Wasser, der heute gespeichert wird, kann morgen helfen, Grünflächen zu erhalten, Ressourcen zu schonen und die Folgen von Trockenheit abzumildern.“












