Ein Entwickler von Produkten für kommunale Ver- und Entsorgungsnetze, Kläranlagen und Gewerbebetriebe baut sein Portfolio für kommunale Ver- und Entsorgungsnetze, Kläranlagen und Gewerbebetriebe für 2026 deutlich aus. Statt einer Messepräsenz auf der IFAT 2026 wurden Ressourcen nach Unternehmensangaben in die Erweiterung der Lösungen gegen Geruchsemissionen, MIC-induzierte Korrosion und Fremdwassereintrag im Kanalnetz verlagert. Das Unternehmen ist 2025 aus Fritzmeier Umwelttechnik hervorgegangen und beschreibt die Erweiterung als Ausdehnung über das bisherige Leistungsprogramm hinaus.
Im Mittelpunkt stehen Filtrations- und Abdecksysteme für den Einsatz in Kanal- und Rohrleitungsinfrastruktur. Neben Luftfiltereinsätzen für den Straßenkanal umfasst die für 2026 ausgebaute Palette nun auch Filter für Rohrleitungen sowie neuartige Flachfiltersysteme zur Wandmontage. Ergänzend werden aktive und passiv arbeitende Großfilteranlagen genannt. Für Schächte werden tagwasserdichte Schachtabdeckungen mit integrierter Filterfunktion angeführt, die bestehende Gitterroste ersetzen sollen.
Die Maßnahmen zielen auf wiederkehrende Betriebsprobleme: Geruchsbelastung durch Abwasser oder Prozessgase, Korrosion durch mikrobiologisch induzierte Korrosion sowie Fremdwasser im Kanalnetz. Für Starkregen wird „Aquastop“ als Ansatz gegen den Fremdwassereintrag genannt. Als Zielgruppen werden Kommunen und produzierendes Gewerbe beschrieben; adressiert werden Anforderungen an effiziente und kostengünstige Problemlösung, kurze Rüstzeit, nachhaltige Konzeption und Zukunftssicherheit. Geschäftsführer Christian Elmauer begründet die Ausrichtung mit der Frage, was Betreiber konkret weiterbringt: „Unsere Entscheidung fiel eindeutig aus: Wir investieren in neue Produkte und eine größere Anwendungsbreite.“
Begleitend zur Produktentwicklung wurde nach Angaben des Unternehmens in Kundenberatung und persönlichen Austausch investiert, um die Marktbearbeitung zu verstärken. Mit dem erweiterten Angebot werden Anwendungen in Kanalnetzen, Rohrleitungen und Schächten abgedeckt, die in der Praxis mit Geruch, Korrosion und Fremdwasser konfrontiert sind. Für 2026 wird damit ein breiteres, modular beschriebenes Programm in der Abwasser- und Kanaltechnik positioniert, ohne den Schwerpunkt auf eine Messepräsenz zu legen.













