Der international tätige Pumpenhersteller Tsurumi baut sein Portfolio aus und arbeitet künftig mit dem italienischen Spezialisten Dragflow in Großbritannien zusammen. Ziel ist es, Anwendern aus Baugewerbe, Bergbau und kommunaler Infrastruktur ein breiteres Spektrum an Lösungen für Wasserhaltung, Schlammförderung und Sedimentmanagement anzubieten.
Besonders bei Anwendungen mit sehr hohem Feststoffanteil im Fördermedium ergänzen sich die Technologien beider Unternehmen. Tsurumi zählt zu den Herstellern von Tauchpumpen für anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Das 1924 in Japan gegründete Unternehmen betreibt seine Europazentrale in Düsseldorf und ist vor allem im Baugewerbe, im Tunnelbau und im Rohstoffabbau etabliert. Das Produktprogramm umfasst hunderte Pumpenmodelle für Bauentwässerung, Hochdruckanwendungen, Restwasserförderung sowie Schlammpumpen für sand- und feststoffhaltige Medien. Die robusten Aggregate sind für den Einsatz unter sehr rauen Baustellenbedingungen ausgelegt und werden auch in kommunalen und industriellen Anwendungen eingesetzt.
Dragflow hat sich auf die Förderung stark abrasiver Schlämme und Sedimente spezialisiert. Zum Portfolio gehören unter anderem Dredging-Systeme sowie schwimmende und ferngesteuerte Lösungen für Sedimenträumungen. Typische Einsatzfelder sind Hafenanlagen, Flüsse und Speicherbecken sowie Projekte im Bergbau, Spezialtiefbau oder in der Industrie.
In vielen Bau- und Infrastrukturprojekten reicht das reine Abpumpen von Wasser nicht aus — häufig müssen gleichzeitig Schlamm, Sand oder Sedimente in großen Mengen bewegt werden. Hier ergänzen sich die Kompetenzen der beiden Hersteller. Tsurumi deckt den Bereich der Bauentwässerung und klassischen Tauchpumpentechnik ab, während Dragflow Anwendungslösungen für feststoffintensive Szenarien beisteuert. Tsurumi ist im Mai Aussteller auf der IFAT (Stand B1.444) und informiert auch auf der Steinexpo im September über sein Leistungsspektrum. Weitere Informationen unter Tsurumi.de und Dragflowpumps.com im Internet.












